Schwerer Einstand

Der EHC Kandersteg I verlor das erste Spiel unter dem neuen Trainer Adrian Zurbrügg gegen den EHC Mirchel trotz grossem Kampf klar mit 0:7 Toren.




Weltklasse

Die arg dezimierte Heimequipe, bei der nicht weniger als neuen Spieler fehlten (Verletzungen, Krankheit, Militär) musste sich einmal mehr auf eine überragende Leistung ihres Torhüters verlassen. Die Gäste legten wie erwartet los wie die Feuerwehr. Die mit etlichen ehemaligen 1. Liga-Spielern gespickte Mannschaft aus Mirchel wurde aber in den ersten 20 Minuten 24 (!) Mal von Grégory Steiner gestoppt. Dies etliche Male mirakulös.

So gingen die Kandersteger mit einem schmeichelhaften 0:0 in die Pause. Hätte die Grosschance von Sven Dänzer noch eingeschlagen, wäre das wohl des Guten zu viel gewesen.


Schwache vier Minuten

In zweiten Drittel fiel das Schussverhältnis nicht mehr so krass zugunsten der Gäste aus. Leider war deren Chancenauswertung deutlich besser. Die Einheimischen verloren vor allem während vier Minuten dieses Drittels ihre Orientierung und konnten ihr taktisches Dispositiv nicht über die ganze Spielzeit aufrechterhalten. Aber der Zwischenstand von 0:5 nach 40 Spielminuten widerspiegelte die Kräfteverhältnisse sicher besser.


Nicht aufgegeben

Die Kandersteger gaben sich bis zuletzt nicht auf. Für ihren Torhüter wie auch für einen Ehrentreffer betrieben sie einen grossen Aufwand, der nicht belohnt wurde. Trotzdem ist es erfreulich und ein Versprechen für die Zukunft. Das gleiche gilt für den Einsatz von nicht weniger als sechs Spielern der Nuller-Jahrgänge. Wenn sie weiterhin ihre Moral behalten und ihre Fortschritte weitertreiben, werden sie (noch) mehr Verantwortung übernehmen können.


Positiv bleiben

Trotz der hohen Niederlage gegen einen überlegenen EHC Mirchel schauen Adrian Zurbrügg und seine Mannschaft positiv in die Zukunft. Die Zusammenarbeit hat erst angefangen und der Profit wird sich einstellen. Zudem kann mit einigen Rückkehrern gerechnet werden, was der Qualität und dem Konkurrenzkampf der Equipe sicher förderlich sein wird.


EHC Kandersteg

Andreas Josi

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